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Karate Training
Kein Wettkampfsport Hintergrund ist, dass man auf Okinawa nicht übte um einen Wettkampf zu bestreiten, sondern um am Leben zu bleiben. Nicht das Aussehen einer Technik für einen Punktrichter, sondern die Wirkung standen im Vordergrund. Im Wettkampfkarate ist es zum Ziel geworden, den Gegener zu treffen um den Punkt zu erhalten, in Okinawa ging es schlicht darum einen Angriff überhaupt zu überleben und dafür zu sorgen, dass der Gegner nicht noch einmal angreift. Niemand hätte von sich aus, oder ohne Zwang, einen Kampf mit einem Samurai begonnen.
Dies lässt sich in der heutigen Zeit etwa auf den bekannten Spruch "in der Selbstverteidigung gibt es keinen zweiten Sieger" übertragen.
Distanz Ein weiterer Unterschied ist die Distanz zum Gegner. Im Wettkampfkarate wird eine Distanz akzeptiert, die in der Selbstverteidigung in einer realen Situation gefährlich ist. Im traditionellen Karate gibt es daher Nahkampftechniken nur als Kontertechniken, die entscheidend sein mussten. Eine falsche Distanz zum Gegner konnte tödlich sein. Kata Auch die Kata sind im Sport-Karate oft zu einer rein gymnastischen Kür geworden, ohne den Sinn der darin enthaltenen Techniken zu entschlüsseln.
Körper & Geist Von einem Okinawa Meister, der dieser oberflächlichen Vermittlung entgegentreten will, stammt deshalb der Ausspruch, dass Kata das Herz und das Makiwara die Seele des Karate ist. Kata zur Kontrolle von Geist, Atmung und Motorik. Makiwara um punktgenaues Treffen und das Übertragen des Ki auf das Ziel zu erlernen, nicht wie heute oft Verstanden als reines Mittel zur "Abhärtung".
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